„Schwarze Fahne“ Nummer 5 erschienen – Eine Rezension

Dieser Tage ist mit der Nummer 5 die neue Ausgabe der „Schwarzen Fahne“ ins Netz gestellt worden. Die Zeitschrift wurde erstmals im Juni 1988 als gedrucktes Mitteilungsblatt „Autonomer Nationaler Sozialisten“ herausgegeben, im November des Jahres nach dem Erscheinen von drei Heften wieder eingestellt, und im Januar diesen Jahres als diesmal nur im Weltnetz publiziertes Kampfblatt für nationale und sozialistische Theorie und Grundsatzpolitik neu herausgebracht.

Die Kontinuität des Blattes wird dabei bewußt beibehalten, worauf die Herausgeber auch ausdrücklich schon in der Kopfzeile des Blattes mit dem Vermerk „Seit 1988“ sowie der fortlaufenden Nummerierung des Heftes nicht ohne Stolz verweisen. So widmete sich auch die vierte und erste elektronische Ausgabe in ihrem Schwerpunkt der historischen Aufarbeitung der Aktionsform autonomer nationaler Strukturen als Brückenschlag von der Vergangenheit in die Gegenwart. Unter der Überschrift „22 Jahre freie Autonome Nationale Sozialisten Die Strömung ist älter als gedacht“ erläuterte der Autor Christian Malcoci unter Verweis auf das schon 1988 von der „Schwarzen Fahne“ vertretene Konzept der Gründung autonomer Gruppen von nationalen Sozialisten, weshalb die heutigen „Autonomen Nationalisten“ keine neumodische und temporäre Erscheinung darstellen, sondern vielmehr Teil einer langen Tradition von politischem Akivismus sind.

Die neue elektronische Zeitschrift mit traditionellen Wurzeln erregte auf Anhieb großes Interesse weit über die eng gezogenen Grenzen der nationalen Leserschaft hinaus. Nicht nur pseudo-nationale Tastaturterroristen in den Kommentarspalten nationaler Infoportale, auch etliche linke Schreiberlinge fühlten sich dazu bemüßigt an der „Schwarzen Fahne“ ihr feuilletonistisches Mütchen zu kühlen und insbesondere zu bemängeln, daß das Periodikum seinen selbstgestellten hohen Ansprüchen als Theorie-Organ nicht gerecht werden würde. Und zugegeben, die in der elektronischen Premierenausgabe enthaltenen Beiträge waren größtenteils alles andere als aktuell und nicht gerade dazu geeignet dem volkstreuen Widerstand grundsatzpolitische Impulse für seinen weiteren Werdegang zu geben. Wer allerdings schon einmal selbst publizistisch aktiv geworden ist, der wird wissen, daß aller Anfang schwer ist und  eine Zeitschrift gerade dann, wenn sie sich selbst hohe Ziele setzt, Zeit benötigt, um aus den Kinderschuhen hinauszuwachsen zu können. Den guten Willen und das vernünftige Konzept des Projektes, an dem es grundsätzlich gar nichts zu bemängeln gibt, konnte den Machern indes selbst der böswilligste Kritiker nicht absprechen.

Und vergleicht man nun die fünfte Nummer der „Schwarzen Fahne“ mit der vorausgegangenen, dann wird schnell deutlich, dass sich das Heft mit seiner neuen Ausgabe bereits enorm gemausert hat und diesmal selbst hartgestottenen Gegnern, Spöttern und Kritikkastern wenig bis überhaupt keinen Anlaß mehr zum bekritteln liefern dürfte.

Auf 15 Seiten widmet sich die nationale und sozialistische elektronische Zeitschrift diesmal schwerpunktmäßig dem Thema „Zins“. Einem Grundsatzartikel über die Notwendigkeit eines konsequenten Zinsverbotes als der unabdingbaren  Voraussetzung für die Befreiung der vom Kapitalismus und seiner Zinsherrschaft geknechten Völker aus den Klauen des internationalen Finanzkapitals folgen ein historischer Rückblick von Alexander Roth über das Zinsverbot in der Geschichte, die Wiedergabe eines historischen aber auch in der heutigen Zeit noch brandaktuellen Beitrages vom Vordenker des Kampfes gegen die Zinsherrschaft Gottfried Feder, ein Auszug aus der nationalen Zeitschrift „Volk in Bewegung Nummer 3/4 2009“ über das irrsinnige Bekenntnis des Krypto-Marxisten Jürgen Schwab zur Beibehaltung des Zinses sowie ein ausführliches Lebensbild des Deutschen Freiheitshelden und von den französischen Besatzern am 26. Mai 1926 ermordeten Märtyrers der nationalen Bewegung Albert Leo Schlageter aus der Feder von Christian Malcoci.

Es ist erfreulich, daß sich eine nationalrevolutionäre Publikation ausführlich und dennoch für jedermann verständlich so klar und konsequent mit dem Thema Abschaffung des Zinses als einer der Kernforderungen der nationalen und sozialistischen Programmatik beschäftigt und damit einen Beitrag dazu leistet, den vielerorts im gesamten „rechten“ Lager vorherrschenden Wissenslücken Abhilfe zu verschaffen.

Auch die sorgsam zusammengestellte Kurz-Biographie von Albert Leo Schlageter trägt mit dazu bei, das Heft zu einer wertvollen Stütze in der dringend gebotenen geistigen Aufbauarbeit national- und sozialrevolutionärer Strukturen in Deutschland zu machen. Viel zu lange wurde eben diese geistige Arbeit, das Herausstellen und Erläutern zentraler programmatischer Punkte, fast ausschließlich verkappten Marxisten und reaktionären Fortschrittsfeinden überlassen, also jenen Kräften, die der Welt- und Lebensanschauung des nationalen Sozialismus bewußt oder aus Unverstand feindlich gesonnen sind.

Die „Schwarze Fahne“ Nummer 5 gleicht hier wohltuend aus und sei deshalb allen Aktivisten wärmstens empfohlen, die sich gemäß unserer Idee bilden möchten, ohne dabei von falschen Propheten in verkehrte Richtungen links oder rechts fort von unserem Weg zum sozialistischen Aufbruch der Nation gelockt zu werden.

Das Heft kann unter http://www.schwarzefahne.info heruntergeladen werden.

Köln, den 15.05.2010

Axel W. Reitz

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