Rundbrief: Demonstration „Todesstrafe für Kinderschänder!“ am 06.02.2010 in Marl

Kameradinnen und Kameraden!

Kürzlich wurde der unter anderem wegen Mordversuchs, Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilte Hans-Peter H. aufgrund einer Justizpanne aus der Haft entlassen.

Die Staatsanwaltschaft Essen hatte es versäumt rechtzeitig Sicherungsverwahrung zu beantragen, weshalb der Sexualstraftäter Anfang Januar auf freien Fuß gesetzt werden mußte. Wie jetzt durch Medienberichte bekannt wurde, lebt Hans-Peter H. mittlerweile wieder in seiner einstigen Heimatstadt Marl, wo er als Wohnungssuchender bis Dienstag dieser Woche in einer Sammelunterkunft in direkter Nähe zu einer Grundschule, zu einem evangelischen Kindergarten, zum Sportplatz des VfL Drewer, wo regelmäßig Kinder- und Jugendmannschaften trainieren, sowie eines beliebten Spielplatzes untergebracht war. 

Weder die Anwohner noch die in der Nähe befindlichen Einrichtungen wurden über die Anwesenheit des potentiell gefährlichen Mannes in Kenntnis gesetzt. Auch jetzt noch verweigert die Stadtverwaltung besorgten Bürgern Auskunft über den neuen Aufenthaltsort des Kinderschänders und sieht sich auch nicht dazu im Stande, diesen rund um die Uhr zu überwachen. Statt dessen ruft der Bürgermeister von Marl, ein gewisser Werner Arndt, die Bürger zur „Besonnenheit“ auf. Man werde, so Arndt, dem Ex-Sträfling nun Therapie-Angebote unterbreiten… 

Im Klartext bedeutet dies nichts anderes, als dass von den zuständigen Stellen der Schutz der Kinder in keinster Weise gewährleistet wird und die begründeten Ängste der Bevölkerung nicht Ernst genommen werden. Statt dessen begnügen sich die Verantwortlichen damit leere Phrasen und zweckoptimistische Plattitüden von sich zu geben, in der Hoffnung, daß der Unmut der Bevölkerung über diesen unhaltbaren Zustand sich in Wohlgefallen auflösen wird. 

In Anbetracht dieser Verniedlichungs- und Verschleierungsversuche der Stadt Marl und ihres Bürgermeisterst tut es dringend Not, deutlich und öffentlich gegen das Verhalten von Justiz und Behörden Stellung zu beziehen und den Druck auf die verantwortlichen Stellen durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit zu erhöhen! 

Neben einer großangelegten Flugblattverteilung in den nächsten Tagen wird deshalb am kommenden Sonnabend, den 06. Feburar 2010, in Marl eine öffentliche Versammlung unter dem Motto „Todesstrafe für Kinderschänder! – 0% Rückfallquote!“ stattfinden. Um massive Unterstützung wird von den Veranstaltern ausdrücklich gebeten!  

Treffpunkt für die Demo ist um 11 Uhr Marl Mitte / Bahnhof. Nähere Informationen sind über das Koordinationsnetz Ruhr-Mitte unter kontakt@ag-ruhr-mitte.info oder über die bekannten Führungskameraden erhältlich. Zudem wird in den nächsten Stunden eine Sonderseite zur Demonstration ins Netz gehen. 

Bedenkt alle, daß ein Verbrechen an unseren Kindern und damit an der Zukunft unseres Volkes unverzeihlich ist! Während das bundesrepublikanische Strafrecht selbst gefährlichste Elemente wieder auf die Gesellschaft los lässt, steht für uns fest, dass bei Verbrechen dieser Tragweite ein Rückfall hundertprozentig ausgeschlossen werden muss. Die Todesstrafe für Kinderschänder ist dafür die einzige Garantie! Es liegt an einem jeden Einzelnen von uns, dies in der gebotenen Deutlichkeit klar zu machen. 

In der Hoffnung auf zahlreiches Erscheinen am kommenden Sonnabend in Marl verbleibe ich 

mit dem besten Gruß, 

– Axel Reitz –

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