Offener Brief an die „Neue Gemeinschaft von Philosophen“ der „Reichsbewegung“

Pulheim bei Köln, den 12.12.2009

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe „neue Philosophen“,

ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mich künftig mit Rundbriefen aus Ihrem Hause verschonen würden. 

Ihr sicherlich wohlmeinender Einsatz für Volk und Vaterland in allen Ehren, aber mir fehlt die Zeit und ehrlich gesagt auch die Lust, mich mit gigantischen Gedankenkomplexen zu befassen, die in der praktischen Realität keinerlei Nutzen erbringen können.

Deutschland und mit ihm die Völker Europas stehen vor dem drohenden Untergang im Zeitalter des internationalen Kapitalismus, dessen Blutwürger an den Schalthebeln der Macht sich über die Aufbereitung komplexer philosophischer Themen, sofern sie ihnen überhaupt zur Kenntnis gelangen,  bestenfalls amüsieren, weil diese Zeilenschinderei keinerlei Außwirkung entfaltet, ja gar nicht entfalten kann, da sie die Grundprinzipien der menschlichen Natur und faktischen Wirklichkeit in ihrer hochgeistigen, völlig entrückten Welt überhaupt nicht mehr zur Kenntnis nimmt. 

Was die Menschen brauchen ist keine Aufklärung über das Wesen der „Kosmoterik“ oder den Ursprung des Reichsgedankens, sondern einfach und verständlich formulierte Lösungsvorschläge für die drängenden Probleme der Zeit. Anstatt Himmelsstürmerei in der theoretischen Ausformulierung von gigantischen Wolkengebilden zu betreiben, wäre es sinnvoller, sich mit praktischer Arbeit auf der Straße und am Puls der Zeit um die Seele des Deutschen Volkes zu bemühen. 

Das fast schon pathologische Festklammern an alte Formen und längst schon überlebte Konstrukte erscheint dabei wenig hilfreich. Tradition bedeutet nämlich nicht, die Asche zu hüten, sondern die Flamme am Leben zu erhalten. 

Diese Flamme, die den Lebenswillen des Volkes symbolisiert, lässt sich weder am Grünen Tisch und schon gar nicht auf dem von Ihnen proklamierten Weg bewahren, sondern nur durch Einsatz, Opfer, Kampf und Tat!

Völlig unerheblich ist dabei die Frage, ob der kommende nationale Staat, für den heute schon tausende junger Aktivisten in den Reihen der Deutschen Freiheitsbewegung marschieren, nun als Reich oder als Republik, als Diktatur oder als berufsständisches System dem der BRD nachfolgen wird. Wichtig und alleine entscheidend ist, daß in ihm die organische Gemeinschaft aller Deutschen in einer Volksgemeinschaft zusammengefasst ist und der Staat sich nur dem deutschen Gedanken, d.h. der Hebung und Mehrung der Kultur, der Sitte, Sprache und Herkunft unseres Volkes verpflichtet fühlt und sich restlos für eine sozialistische Gesellschaftsordnung sowie Deutschlands Souveränität und Stärke einsetzt. 

Diesen Zielen müssen wir uns heute alleine verpflichtet fühlen, diese Gedanken müssen wir predigen, vermitteln und vorleben – so, daß es auch der Dümmste der Dummen in unserem Volke verstehen und nachvollziehen kann. Philosophische Ausarbeitungen können dann in einem gesunden und vom Pestherd des Kapitalismus befreiten nationalen Staat in aller Ruhe betrieben werden, wenn die Existenz und der Fortbestand unserer Art und unseres Volkes gesichert und vor Sturm und Brand der Zeit gefeit wurde.

Mit dem besten Gruß,

– Axel Reitz –

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